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Herren 2 – Endspurt zur Relegation

Mit einem weiteren Doppelsieg gegen den TSG Solnhofen und TSV Dürrwangen bleibt der Aufstieg per Relegation weiterhin ein greifbares Ziel.

Das erste Spiel gegen den TSG Solnhofen hatten sich die Steiner Herren so wohl nicht vorgestellt. Gestärkt durch einen Sieg über Dürrwangen, nutzen die Gastgeber gnadenlos die Abwehrlücken der verunsicherten Steiner aus. Die niedrige Halle und schwache Konzentration verleiteten die Faberstädter zu massig Eigenfehlern. Die Solas hingegen, die lieber Angriffpritschen als Schlagen praktizierten und sich auch sonst sehr defensiv verhielten, trafen einen wunden Punkt bei ihren Gegnern und ließen phasenweise kaum einen sinnvollen Spielaufbau zu. Somit gingen die ersten beiden Sätze an den Tabellenletzten (:22, :22).
Drastische Umstellungen auf den Angriffspositionen waren von Nöten und verfehlten ihre Wirkung nicht. Mit einer 7:0 Führung durch eine Aufschlagsserie von Beckers drehte sich das Spiel. Wie ausgewechselt, dominierten die Steiner von nun klar an das Spiel. Endlich ihr Potential im Angriff und Abwehr ausschöpfend, konnten die Herren 2 relativ schnell die folgenden drei Sätze klar für sich entscheiden (:12, :13, :5) und die drohende Klatsche gerade noch abwenden.

Im zweiten Spiel standen den Fabergutlern ein völlig verunsichter TSV Dürrwangen gegenüber; die Niederlage gegen Solnhofen hatte ihnen wohl schwer zugesetzt, da sie nun um den Klassenerhalt bangen müssen. Routiniert, aber stets Konzentriert und den Gegner nie unterschätzend, da dieser technisch durchaus einiges in Petto hatte, konnten die Herren 2 stets die Kontrolle über das Spielgeschehen behalten. Druckvolle Aufschläge bescherten unter anderem einige Asse, die auch dazu führten, dass dieses Spiel klar mit 3:0 endete.

Da der direkte Aufstieg nicht mehr möglich ist, ist am nächsten und letzten Spieltag in Windsbach ein weiterer Doppelsieg von Nöten, um sicher in die Relegation einzuziehen.

Es spielten:
Angriff: Klinger, Späth, Kellermann, Süßmann
Mitte: Späth, Scheuering, Hörger
Zuspiel: M. Loos, Beckers
Libero: D. Loos, Übel