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Die Vorzeichen für dien Spieltag waren alles andere als gut. Nur 7 Spieler und dabei nur 1 gelernter Mittelblocker brachen am Samstag Vormittag mit gemischten Gefühlen in Richtung Trennfurt auf.
Dann kurz vor Würzburg klingelte das Telefon des Steiner Trainers und welch Überraschung, in letzter Sekunde konnte sich ein 2. Mittelblocker Zeit freischaufeln und zum Auswärtsspiel nachkommen.
Tony, danke! Großartige Aktion!
Mit einem viel besseren Bauchgefühl setzte man dann die Reise fort und traf pünktlich in Trennfurt ein.
Im ersten Satz kamen die Steiner Herren aber trotz der überraschenden Unterstützung nicht so richtig ins Spiel. Es wurden sehr viele Eigenfehler produziert und so der auch nicht in Bestbesetzung spielende Gegner nach einer 9:5 Führung wieder ins Spiel gebracht. Am Ende war es keine Überraschung, dass Trennfurt den ersten Satz für sich verbuchte.
Im zweiten Satz starteten die Steiner Herren dann mit mehr Konsequenz ins Spiel und gingen in Führung. Dann eine böse Überraschung, ein Mitspieler zog sich einen Muskelfaserriss zu und fiel für das gesamte weitere Spiel aus (Gute Besserung Fabi!). Zum Glück konnte man mit dem einzigen Reservespieler den man hatte, positionsgetreu wechseln. So entstand kein zu großer Bruch im Steiner Spiel und man schaffte den Satzausgleich.
Jetzt war man besser im Spiel und holte sich den zweiten Satz trotz einer kurzen Schwächephase Mitte des Satzes.
Mit der 2:1 Satzführung im Rücken konnten die Steiner Herren dann den letzten Satz relativ souverän gewinnen und eine ordentliche Leistung abrufen.
Somit war der 3. Sieg in Folge eingefahren. Trotzdem ist der Klassenerhalt noch nicht gesichert, da die Konkurrenz ebenfalls siegreich war. Noch 2 von 9 zu vergebenden Punkten muss man holen, um Ende die Liga sicher zuhalten.

Die Steiner Herren konnten sich am letzten Samstag überraschend deutlich mit 3:0 gegen den bisherigen Tabellenzweiten, den TV Erlangen, durchsetzen.
Der Start in das Spiel war noch geprägt von vielen leichten Fehlern auf Steiner Seite, aber auch von einer stabilen Annahme und einem ordentlichen Angriffsspiel. Das reichte um immer mit 1-2 Punkten an Erlangen dran zu bleiben, ohne aber in Führung gehen zu können. Zum Ende das Satzes schafften es die Steiner Herren, die Fehler zu reduzieren und mehr Druck im Aufschlag zu machen. Das reichte gegen an diesem Tag sicherlich nicht in Bestform spielende TVler, um am Ende den ersten Satz mit 25:23 auf der Habenseite zu verbuchen.
Danach war die Steiner Herren im Rollen und Erlangen komplett außer Tritt. Mit vielen erfolgreichen Blockaktionen und guter Abwehrarbeit setze man sich deutlich ab und gewann am Ende mit 25:15 deutlich den dritten Satz.
Noch wollte sich aber Erlangen nicht geschlagen geben und ging zu Beginn des vierten Satzes in Führung. Die Steiner Herren blieben aber ihrer Linie treu und holten wieder Punkt für Punkt auf. Bis 16:16 blieb es ein Kopf an Kopf Rennen. Dann konnten die Steiner mit einer kleinen Aufschlagserie auf 19:16 davonziehen. Auch wenn es eng blieb, am Ende reichte dieser Vorsprung für einen 25:23 Satzerfolg und eine geglückte Revanche für die knappe Niederlage in der Hinrunde.
Mit 20 Punkten stehen die Steiner Herren jetzt auf Platz 4 der Tabelle.

Nach den Weihnachtsferien, in denen traditionell eher wenig trainiert wurde, begann das Jahr 2017 mit einem Auswärtsspiel in Hammelburg gegen den Tabellenletzten.
Die Zielsetzung war, 3 Punkte einzufahren. Man wusste aber auch, dass dies viel schwerer werden würde, als es auf dem Papier aussah. 
Gegen ein Hammelburger Team, das im Vergleich zum Hinspiel viel besser besetzt war, wurde dann auch gleich mal der erste Satz nach 21:17 Führung noch 23:25 verloren. Jetzt hieß es, tritt in den eigenen Hintern und Gegenhalten. Das gelang dann im zweiten Satz auch sehr gut und man gewann relativ deutlich. Im dritten Satz war dann aber zunächst wieder Hammelburg an der Reihe und bei 12:16 sah alles nach einer weitere Satzniederlage aus. Dank einer hervorragenden Aufschlagserie konnte man aber das Spiel drehen und den Satz mit 25:22 für sich entscheiden. Jetzt war der Bann gebrochen und die Steiner Herren holten sich souverän den 4. Satz und damit einen 3:1 Sieg im ersten Spiel der Rückrunde.
Am 21.1. stand dann ein Heimspieltag gegen 2 starke Gegner, den TV Bad Windsheim und den TSV Zirndorf, auf dem Plan.
Im ersten Spiel gegen Bad Windsheim kamen die Steiner Herren nie richtig in die Gänge und zeigten auch zu wenig Siegeswillen um mit dem Meisterschaftsmitfavoriten mithalten zu können. Ergebnis: 0:3
Im Lokalderby gegen den TSV Zirndorf schaffte man es aber, wieder mit der richtigen Einstellung auf dem Feld zu stehen. Es entwickelte sich ein umkämpftes Spiel, in dem man aber im ersten Satz trotz später Führung am Ende mit 23:25 verlor. Im 2. Satz konnten man sich dann zu Beginn sehr deutlich absetzen und ließ am Ende den Gegner leider wieder ins Spiel kommen. Es reichte zwar noch für den Satzausgleich (25:19), danach war aber wieder Zirndorf am Drücker und spielte die Steiner Herren mit 12:25 an die Wand. 1:2 für Zirndorf und die Kräfte schwanden ein wenig. Aber aufgeben war keine Option. Mit großem Kampfgeist und langsam wieder stabiler werdendem Spiel schaffte man es den 4. Satz mit 25:19 für sich zu entscheiden. Im Tie-Break waren die Steiner Herren dann von Anfang an oben auf und gewannen diesen souverän mit 15:8 und das Spiel mit 3:2.
Aus Steiner Sicht ein sehr versöhnlicher Abschluss des Heimspieltages. Mit 17 Punkten steht man weiterhin auf Platz 5 und am 4.2. geht es dann mit einem Auswärtsspiel in Erlangen weiter.

Nachdem die Steiner Herren in der Zwischenzeit eine 0:3 Klatsche beim TV Bad Windsheim kassiert haben, wollte man am zweiten Heimspieltag der Saison unbedingt 6 Punkte einfahren.
Gesagt, getan, mit fast vollständigem Kader konnten die Steiner Herren zweimal 3:1 gewinnen. In den beiden Spielen gegen den TV Hammelburg und den TV Trennfurt wurde über weite Strecken eine ordentliche Leistung gezeigt und die Landesliga Herren verbesserten sich mit diesen beiden Siegen auf Platz 4 Tabelle.
Am kommenden Samstag steht dann noch das letzte Spiel der Hinrunde an. Dabei geht es gegen den TV Mömlingen und man wird sehen, was bei diesem Auswärtsspiel drin ist.

Nach dem grandiosen Auftakt gegen Zirndorf und einer bitteren Auswärtsniederlage in Würzburg - bei der die Steiner Herren weit unter ihren Möglichkeiten blieben - wollte man beim ersten Heimspiel der Saison gegen den TV Erlangen und den TV Haßfurt wieder zurück in die Erfolgsspur.
Mit einem gut besetzten Kader ging es in das erste Spiel gegen den TV Erlangen. Im ersten Satz zeigte sich gleich, dass man durchaus eine Chance gegen den Tabellenführer aus Erlangen hat. Der Satz war über weite Strecken sehr ausgeglichen und erst zum Ende waren die Erlangener konsequenter und holten sich Satz 1 mit 21:25. Im zweiten Satz ein ähnliches Bild, nur ging es noch knapper zu und am Ende stand eine Steiner 28:30 Satzniederlage. Ein wenig geknickt ging man in den 3. Satz und es sah zu Beginn nach einem deutlichen Satzgewinn für Erlangen aus. Ab Mitte des Satzes steigerten sich die Steiner aber wieder und schafften es bei 24:24 den Gleichstand wieder herzustellen. Nach einigen Satzbällen waren es aber am Ende wieder die Herren aus Erlangen, die sich auch diesen Satz mit 33:35 holten. 82 Punkte hatten die Steiner Herren in diesem Spiel gewonnen und am Ende trotzdem 0:3 verloren. Es fehlte in den entscheidenden Momenten einfach die letzte Konsequenz. Am Ende war man mit der gezeigten Leistung aber nicht unzufrieden.
Im zweiten Spiel des Tages gegen den TV Haßfurt galt es nun, die gute Leistung vom ersten Spiel trotz schwindender Kräfte zu wiederholen. Mit ein paar Umstellungen im Team ging man in den ersten Satz. Mit einer stabilen Annahme und solidem Angriffsspiel setzte man den Gegner unter Druck und holte sich den 1. und 2. Satz mit 25:20 und 25:18. Im dritten Satz wurde es trotz einer Führung von 23:20 ganz zum Ende noch einmal eng. Am Ende schaffte man es aber beim Stand von 23:23 die letzten 2 Punkte auf der Habenseite zu verbuchen und das Spiel mit 3:0 zu gewinnen.
Nächsten Samstag geht es dann mit einem Auswärtsspiel in Bad Windsheim weiter.